Die gefährlichsten Strassen in Spanien

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Autofahren in Spanien ist in der Regel sicher, doch gibt es nach wie vor Straßen, auf denen das Unfallrisiko deutlich höher ist. Nach aktuellen Zahlen der spanischen Verkehrsbehörden gibt es Dutzende von Strecken, auf denen auffallend viele schwere Unfälle passieren.

Laut einer Studie wurden insgesamt 295 Kilometer risikoreiche Straßen ermittelt. Auf diesen Strecken ereigneten sich über einen Zeitraum von drei Jahren mehr als 1.752 Unfälle mit 2.497 Opfern. Dies deutet darauf hin, dass ein relativ kleiner Teil des Straßennetzes für eine beträchtliche Anzahl von Verkehrsunfällen verantwortlich ist.

Die gefährlichsten Straßen in Spanien sind vor allem Nationalstraßen ohne getrennte Fahrbahnen. Auf diesen Straßen ist die Wahrscheinlichkeit von Frontalzusammenstößen größer, was häufig zu schweren oder tödlichen Unfällen führt. Etwa 70 Prozent der gefährlichen Strecken befinden sich auf dieser Art von Straßen.

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Die gefährlichsten Stellen liegen bei Kilometer 55 und 59 der N-632, zwischen Villaviciosa und Gijón in Asturien. Dort ist das Unfallrisiko sogar 167-mal höher als im spanischen Durchschnitt. Auch Kilometer 0 der Autobahn A77a in Alicante sticht hervor: Mit 93 Unfällen und 141 Opfern ist dies der unsicherste Abschnitt des gesamten staatlichen Straßennetzes.

Auch andere Streckenabschnitte stechen hervor. So sind die Kilometer 17 und 15 der T-11 in Tarragona besonders risikoreich, mit 79 Unfällen und 113 Opfern bzw. 85 Unfällen und 103 Opfern. Außerdem fällt Kilometer 12 der A-55 bei Mos in Pontevedra auf, wo 57 Unfälle und 95 Opfer registriert wurden.

Der gefährlichste Abschnitt in Barcelona ist Kilometer 14 der B-23. Hier ereigneten sich 42 Unfälle mit insgesamt 62 Opfern, von denen fast alle leichte Verletzungen erlitten (59). In der Nähe liegt Kilometer 13 derselben Straße, wo 29 Unfälle und 35 Verletzte registriert wurden, fast alle mit leichten Verletzungen (34).

Auffällig ist, dass viele dieser Straßen nicht an das aktuelle Verkehrsaufkommen angepasst sind. Sie werden sowohl von PKWs als auch vom LKW-Verkehr intensiv genutzt, was zu besonders gefährlichen Situationen führt. In einigen Fällen fehlen moderne Sicherheitsvorkehrungen wie Leitplanken oder eine gute Beleuchtung.

Experten betonen, dass Investitionen in die Infrastruktur dringend erforderlich sind. Der Bau getrennter Fahrbahnen und die Verbesserung der Straßenführung können die Zahl der Unfälle erheblich verringern. Gleichzeitig bleibt vorsichtiges Fahrverhalten von großer Bedeutung, um Risiken zu minimieren.

Quelle: Agenturen